Der Teichmolch (Lissotriton vulgaris)ist ein relativ kleiner und feingliedriger Molch. Das Männchen trägt am Kopf 5 dunkle Längsstreifen, am Rücken und an den Seiten finden sich helle Brauntöne als Grundton. Die Unterseite ist beige mit orangefarbener bis roter Mittelzone und schwärzlicher Fleckung. Im Hochzeitskleid (Wassertracht) zeigt das Teichmolchmännchen eine intensivere Körperfärbung wie an Land. Das auffälligste Kennzeichen der Wassertracht ist ein hoher, zwischen oder hinter den Augen beginnender, gezackter oder gewellter Rückenkamm, der ohne Unterbrechung in einen ebenfalls gezackten oder gewellten Schwanzsaum übergeht. Die untere Schwanzkante ist auffallend orangerot und blau gefärbt. Zwischen den Zehen der Hinterfüße befinden sich schwärzliche, sehr breite Hautlappen. Weibchen sind meist einfarbig gelblich lehmfarben oder braun, oft mit kleinen, dunklen Flecken, seltener mit heller Rückenmittelzone. Die Bauchseiten sind häufig leicht goldglänzend, die Bauchmitte ist gelblich bis rötlich und in der Regel mit kleinen, dunklen Flecken versehen. Alle einheimischen Molche legen Einzeleier die sie Charakteristisch in der Unterwasservegetation befestigen. Aus diesen Schlüpfen die Molchlarven. Im Gegensatz zu den abgesetzten Feuersalamanderlarven müssen sich die Hinterbeine der anfangs winzigen Molchlarven erst Entwickeln (vgl. Nöllert & Nöllert 1992, Rimpp 2007b, www.herpetofauna.at/index.php/listeamphibien).

Eine Verwechslungsart die eher selten in Gärten angetroffen wird ist der Fadenmolch.

Auszug aus:
Pieh, A. (2016):
Wie amphibienfreundlich sind Gärten und Gartenteiche wirklich?– D. Aqu. u. Terr. Z. (DATZ) 69 (9): 26–33.

Wann ist er aktiv?

Lebensraum

Verbreitung in Baden-Württemberg