Namensgebend bei dieser im Vergleich zur Erd- und Wechselkröte kleinen Krötenart, ist eine gelbliche oder auch manchmal weißliche Rückenlinie. Die Oberseite der Art ist dunkelgrün bis oliv- oder auch bäunlichgrün gefleckt auf einem grauen Grundmuster. Das Fleckenmuster ist großflächig zusammenhängend und nicht so kontrastreich ausgeprägt, wie bei der Wechselkröte. Auch bei der Kreuzkröte (Bufo calamita) können rötlich gefärbte Warzen auftreten.
Der Paarungsruf der Männchen ist laut, rhythmisch-rau und weithin hörbar. Charakteristisch für die Art ist auch der mäuseähnliche Fortbewegungsstil, der durch die kurzen Beine gegeben ist.
Die Laichzeit der Art beginnt ab Mitte April und kann sich bei feuchten Witterungsbedingungen bis in den August ausdehnen. Bevorzugt werden vegetationslose, flache Gewässer, die sich nach ausgedehnten Regenfällen bilden. Wie die Wechselköte findet man die Art daher auch in Kiesgruben, Steinbrüchen aber auch nach starken Regenfällen überfluteten Ackerflächen.
Mit Einbruch der Dunkelheit suchen die Männchen die Gewässer in großer Zahl auf, rufen aber auch aus ihren Verstecken heraus. Bevorzugte Rückzugsorte sind dabei Nagerbauten in z.B. größeren Erdaufschüttungen in Abbaubereichen.
Die Kaulquappen sehen nach dem Schlupf denen der Erdkröte ähnlich. Sie sind klein und schwarz. Im Laufe der Entwicklung bilden sie allerdings einen hellen Kehlfleck aus, der sie von den Quappen der Erdkröte unterscheidet. Kurz vor der Metamorphose bildet sich der helle charakteristische Rückenstrich aus. Die Larve sind gut angepasst an schnell austrocknende Gewässer und können bereits nach 3-4 Wochen die Metamorphose vollenden.

Quellen:
Wikipedia, https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/-/kreuzkroete-bufo-calamita-laurenti-1768

Text: Sandra Panienka (2020)

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Verbreitung in Baden-Württemberg