Der Grasfrosch (Rana temporaria) ist ein großer plumper Braunfrosch mit meist stumpfer Schnauze.

Grasfrösche stellen nur geringe Ansprüche an das Laichgewässer. Sie sind vielerorts noch häufig, verlieren aber durch menschliche Einflüsse immer mehr an Lebensraum. Die braun gefärbten Frösche zeigen häufig eine schwarze Fleckenzeichnung auf dem Rücken und dunkle Streifen auf den Extremitäten. Die Explosivlaicher (Laichgeschehen auf wenige Tage beschränkt) kommen während oder kurz nach der Frostperiode zum Gewässer, wo der Laich als Laichklumpen abgelegt wird. Nach der Laichperiode wandern die erwachsenen Frösche ins Umland ab. Die Kaulquappen sind braun gefärbt (vgl. Nöllert & Nöllert 1992, Wolfsbecket al. 2007, www.herpetofauna.at/index.php/listeamphibien). Verwechslungsarten die eher selten in Gärten angetroffen werden sind der Spring- und der in Deutschland sehr seltene Moorfrosch.

Auszug aus:
Pieh, A. (2016):
Wie amphibienfreundlich sind Gärten und Gartenteiche wirklich?– D. Aqu. u. Terr. Z. (DATZ) 69 (9): 26–33.

Wann ist er aktiv?

Lebensraum

Verbreitung in Baden-Württemberg